Im letzten Jahr habe ich mich unter anderem viel mit KI-Tools beschäftigt - wie wohl viele andere ebenso.
Ist ja auch eine faszinierende Zeit gerade, mit den ganzen Chatbots und Bild-, Video- und Musikgeneratoren. Da lassen sich für jedermann plötzlich Ideen umsetzen, die vor kurzem noch mangels Talent, Zeit oder benötigter Mittel gar nicht erst denkbar gewesen wären.
Sinnloser AI-Slop,wie er vom Herrn Gevattergerne mal unkommentiertan mich weitergeleitet wird.Wofür auch immer.Durch die extrem niedrige Einstiegsschwelle für die große Masse erlebt man derzeit allerdings auch eine wahre Flut von AI-Slop, dem billig produzierten KI-Müll im Netz und auf Social Media. Da schickt mir dann auch schon mal der eigene Herr Erzeuger ungefragt und unkommentiert vermeintlich lustige oder interessante, KI-generierte Clips. Irgendwo auf Facebook oder wer-weiß-wo gefunden.
Mich erinnert das ja ein kleines bisschen an den Internethype um 2000 rum - da wurde auch plötzlich jeder Hanswurst zum Webseiten-Designer dank Homepage-Baukästen von GeoCities, AOL & Co.
Da hatte man dann auch ständig so "guck mal das an"-Links bekommen - und dann war das auch nur wieder irgendeine Unterseite auf home.t-online.de vom Kaninchenzuchtverein Grevenbroich o.ä., mit wenig Substanz aber dafür viel bunten Blinktext und vermeintlich lustigen GIFs.
Ich denke damals wie heute haben einfach die meisten Leute schlicht weder Geschmack noch Anspruch und klicken mal schnell irgendeinen Unsinn zusammen. Im Unterschied zu früher ist heute aber die Masse der Leute viel größer und damit auch die Fülle an Blödsinn, die einem beim Browsen fast allgegenwärtig begegnet. Kein Wunder also, dass mancher einen regelrechten Hass auf KI-Content entwickelt und schon vornherein alles derartige ablehnt.
Dabei war das Internet schon immer ein großer Misthaufen - in dem es aber stets auch ein paar Perlen zu finden gibt. Und nur weil die meisten Leute banalen KI-Mist produzieren, müssen nicht auch die KI-Tools zwangsläufig Mist sein.
Ich finde die Kluft zwischen totaler Ablehnung einerseits und der Begeisterung und völligem Vertrauen in KI-Output bei man anderem jedenfalls sehr spannend. Darum habe ich mich eingehender mit generativen KI-Tools beschäftigt, um mir selbst ein Bild zu verschaffen. Und zwar konkret in den letzten Monaten mit KI-Musik. Zumal ich da selbst etwas Vorbehalte hatte.
Eines der aktuell relevantesten Tools für KI-generierte Musik ist Suno AI und war auch meine erste Wahl.
Suno hat im Wesentlichen zwei Eingabefelder: eines, um die Lyrics, also den Text zum Lied einzugeben und eines um den Stil des Liedes zu definieren.
Eine Eingabe wie
Hänschen klein
Ging allein
In die weite Welt hinein
und
Heavy metal
ergäbe dann beispielsweise eine etwas bizarre Neuinterpretation.
Wenn man sich nun so durch die Werke der anderen Suno-Anwender durchhört, bekommt man durchaus schnell den Eindruck, dass die meisten es dann auch schon auf einem kaum höheren Niveau als das Hänschen-Beispiel belassen. Also einfach nur experimentieren und mit der KI etwas herumspielen.
Die etwas ambitionierteren User feilen an den Prompts und generieren dutzende Songs, von denen dann einer irgendwann gut klingt.
Und die noch anspruchsvolleren gehen in den Song-Editor und passen Teile eines Songs noch mal gezielt an oder laden sich die einzelnen Spuren (Gesang und Instrumente) einzeln zwecks eigener Nachbearbeitung herunter.
Ab hier kostet der Spaß dann aber eine Abo-Gebühr, weshalb das wohl nicht die Masse der Anwender machen wird.
Und spätestens bei den teureren Abo-Modellen, die es erlauben sich Songs als Midi-Spuren herunterzuladen um sie dann im eigenen Studio zu bearbeiten, verschwimmt zudem die Grenze zwischen generierter Musik und Musikselbermachen.
Während dem LAN-Man-Projekt stieg ich in dieses Rabbit Hole und fand so sehr Gefallen daran, mir Liedtexte auszudenken und dann daraus komplette Songs zu erschaffen, dass ich mein Suno-Abo seither noch eine Weile fortführe und immer wieder mal Songs zum Spaß erstelle.
Zuletzt hatte ich mich vor gefühlt tausend Jahren mit Song-Baukasten-Software wie MusicMaker an eigenen Liedern versucht und im Vergleich dazu ist diese Art von Musikmachen mit KI heute natürlich um Welten besser.
Ein echter Musiker würde natürlich beides nicht als richtiges Musikmachen bezeichnen, aber als interessierter Laie sehe ich das pragmatischer: Musikmachen macht großen Spaß, aber zum einen habe ich gar keine Ambitionen plötzlich Musiker zu werden und andererseits ist der Weg um ein Instrument zu lernen, Noten zu lesen oder ein geübtes Gespür für passende Tonfolgen zu entwickeln wahrlich sehr lang. Zu lang, als dass ich solange andere Hobbies in den Hintergrund stellen wollen würde.
Insofern sind Tools wie Suno perfekt, um Musikideen umzusetzen, die sonst entweder jahrelange Übung erfordern würden oder Geld um einen Musiker zu engagieren.
Das KI-Resultat mag freilich nicht so gut sein, wie von richtigen, menschlichen Musikern. Allerdings wage ich zu behaupten, dass den Unterschied zwischen "echter" Musik und KI-Musik nur jemand heraushören kann, der entweder viel Erfahrung mit KI-Musik hat oder selbst Musiker ist.
Vorausgesetzt natürlich, dass man schon auch einigermaßen Engagement in seine KI-Musik steckt.
Ich gehe so vor, dass ich meine Songtexte erst in einem einfachen Texteditor selbst schreibe und auf reimsuche.de oder was-reimt-sich-auf.de nach Reimen für meine Verse suche. Für englischsprachige Songs gibt es ebenfalls Reim-Webseiten zuhauf.
Und fällt einem mal absolut kein passender Reim auf ein Wort ein, kann man auch auf synonyme.woxikon.de nach einem Synonym suchen.
Wenn ich in einem kreativen Loch stecke, oder mir einfach kein Einstieg einfällt, dann bitte ich ChatGPT z.B. um "Schreibe bitte einen Songtext mit vier Versen zum Thema XYZ. Verwende ein aabb-Reimschema. Achte darauf, dass sich die Verse bei deutscher Aussprache reimen. Denke dir einen passenden Refrain aus."
Dabei kommt zwar oft Mist raus, aber wenigstens hat man dann einen roten Faden zum Loslegen.
Ausschnitt aus dem Suno AI Benutzerinterface
Sobald der Text steht, eignet sich ChatGPT aber ganz gut um ein Stil-Prompt zu erstellen. In der Regel habe ich schon während dem Textschreiben eine ungefähre Vorstellung von der Art des Liedes und kann etwas dann vorgeben wie z.B.:
"Schreibe ein Prompt auf Englisch für Suno AI für einen ruhigen, melancholischen Song, mit Gitarrenbegleitung im Stil früher deutscher Liedermacher wie Maffay oder Wader. Aber nenne im Prompt keine konkreten Künstlernamen oder Titel sondern beschränke dich auf stilistische Angaben."
woraus dann so etwas wird:
"A calm and melancholic song with gentle acoustic guitar accompaniment. The style should evoke introspective storytelling, with thoughtful, emotional lyrics and a warm, organic sound. Use simple but expressive melodies, subtle harmonies, and a reflective, slightly nostalgic mood. Focus on capturing the essence of classic singer-songwriter traditions, emphasizing heartfelt vocals and a contemplative atmosphere."
Manchmal klingt das Resultat von Suno dann schon auf Anhieb recht gut, aber meist geht es dann erst richtig los mit dem Feinschliff weil man beim Hören dann doch noch irgendwo im Text ein anderes Wort besser findet, oder lieber noch ein Saxofon haben möchte, und so weiter...
Ärgerlich ist es, wenn die KI ein fast perfektes Lied zaubert, aber dann ein einzelnes Wort falsch ausspricht.
So zum Beispiel passiert beim Wort "Patient", den der KI-Sänger in einem deutschsprachigen Song aus unerfindlichen Gründen auf Englisch ausgesprochen hatte. Dann muss man in den Edit-Modus gehen und die Stelle neu generieren lassen, was meist frickelig und nervraubend ausartet.
Im Großen und Ganzen macht diese Art des Musizierens aber ziemlich Spaß und mehr als ein paar Mal überraschte die KI mit verblüffend guten Resultaten, die mir ein breites, zufriedenes Grinsen bereiteten.
So viel Spaß gar, dass ich im Weihnachtsurlaub eine ganze CD voll mit KI-Songs als Geburtstagsgeschenk für jemanden geschaffen habe.
Hier eine Hörprobe aus dem Album:
Cypax - Die Rettungsgasse
Tja, interessant was so alles machbar ist.
Wie das weitergehen wird, wer weiß?
KI-Musik wird wohl auf die eine oder andere Art fortbestehen, zumal da das Ende der Entwicklung noch nicht erreicht ist. Und was künftig sicher vermehrt mit KI gemacht wird, sind Fälle wie "Ich brauche Hintergrundmusik für mein Video" oder "Ich will ein persönliches Geburtstagslied für meinen Opa".
In den letzten Monaten habe ich viel an alten PCs herumgeschraubt, war auf LAN-Partys, habe selbst kleine Oldschool-LAN-Partys veranstaltet und irgendwann hatte ich die Überlegung, dieses ganze Feeling von Retro-Gaming und Case-Modding, diese Nostalgie-Vibes für LANs in den 2000ern mal kreativ-künstlerisch als Song zu verarbeiten. 🎵
Und, tja, irgendwie ist mir dieses Projekt völlig eskaliert und so ist im Laufe von Wochen (Monaten?) und mit mega-viel Aufwand nicht nur ein Song entstanden, sondern gleich ein komplettes, abgefahrenes LAN-Party-Hip-Hop-Musikvideo:
LAN-Man - King of Killerspiele (falls das Video hier nicht lädt, gibt's das auch auf Youtube)
Lustigerweise hat mich Hip-Hop früher nicht die Bohne interessiert, aber um die Jugendsprache aus der Ära der LAN-Partys rüberzubringen, ist das genau der Musikstil der Wahl. Schließlich darf es gerne möglichst wie aus jener Zeit wirken.
Allerdings leben wir ja im Hier und Heute und da lag es nah, sich beim Reimen mal von einer KI helfen zu lassen. Funktionierte jedoch so gar nicht überzeugend:
> Reime eine Strophe für einen Hip-Hop Song, bei dem es darum geht, dass der Protagonist zu einer LAN-Party aufbricht und sein Umfeld verständnislos reagiert.
Yo, ich schnapp mein Headset, pack die Maus ins Case,
Familie fragt schon wieder "Warum hängst du nur im Space?"
Kein Plan von meinem Grind, sie checken mein Game nicht,
LAN-Party ruft, Bruder, hier zählt nur das Licht.
Er packt also die Maus ins (Computer-)Case, ja? Gut, da wäre ich auch verständnislos. Und was ist denn "mein Grind" - wer bitte spricht so? Und warum zählt auf einer LAN nur das Licht? Was denn für Licht? 😂
Kurz: das ergibt alles keinen Sinn, was die KI sich da radebrechend zusammenreimt. Also lieber Selbermachen. Dichten fällt mir eh nicht schwer und nach kurzer Zeit konnte ich beim Abendessen dann von meinem Vorhaben berichten und die erste Strophe vorbringen. Ganz großes Kino, wenn zwei Teenie-Töchter am Tisch sitzen ... 🤣
Es ging dann einige Wochen hin und her mit poetischem Wirken, aber schließlich hatte ich endlich einen guten, vollständigen Songtext. Und ein neues Problem: Cypax kann nicht singen (jedenfalls würde das wirklich niemand hören wollen) und musikalisch bin ich jetzt auch nicht hitverdächtig. Auch wenn Hip-Hop nun nicht gerade komplex ist.
Hier allerdings konnte mir KI dann tatsächlich nützlich sein und mit einem Text-to-Musik-Generator (suno.com) und meinen Lyrics entstanden ein paar passable Songs, deren jeweils beste Teile ich dann zum finalen Song zusammengeschnitten habe.
Das ist schon krass, was da inzwischen mit KI und wenigen Klicks machbar ist.
Komplett entglitten ist der Aufwand dann aber bei der folgenden Idee, daraus nun ein Musikvideo zu machen.
Einfach den Song abspielen und dazu ein Bild anzeigen, wäre wahrscheinlich auch schon cool genug gewesen, aber spätestens zu dieser Zeit bin ich völlig in die LAN-Man-Welt eingetaucht und habe unter anderem
einen LAN-Man-Helm aus einem kaputten Monitor samt Spiegelverglasung und Beleuchtung gebastelt
auf der Retro-LAN Szenen für das Video mit der VHS-Kamera gedreht und stundenlang Gameplay auf einem Videorecorder aufgenommen
Hip-Hop-Klamotten für das LAN-Man-Outfit zusammengestellt, inkl. Rapper-Goldkettchen mit Anhänger aus einer Festplatten-Disk
für ca. 3s Video einen Fake-Installer mit Fake-Virus erstellt und einen Fake-Virenscanner programmiert, der entsprechende Funde auflistet
und so weiter und so fort...
Aber das Beste war sicherlich, als ich zu einem Lost Place in den Wald ging (ehemaliges Militärübungsgelände), um funky Hip-Hop-Dance-Szenen zu drehen und da erstmal den Förster abhängen musste, der bei meinem Rapper-Anblick wohl davon ausging, dass ich den Wildschweinen Drogen verticke, seine Bäume bunt anspraye, oder was weiß ich. 🤣
Ich glaube, ich habe durchschnittlich für jede Sekunde Video eine Stunde Aufwand hineingesteckt. Aber es war so eine Gaudi, dass es geradezu schade ist, dass dieses Projekt nun fertig und abgeschlossen ist.
LAN-Man-Helm, Retro-LAN und der Lost Place im Rheinwald, der mit seinen Graffitis eine geradezu perfekte Location für einen Hip-Hop-Dreh war. Und hier noch Socki beim Dreh vor dem Greenscreen.
Jedenfalls habe ich eine Menge über Video- und Audiobearbeitung mit und ohne KI gelernt und jede Menge Spaß und Blödelei gehabt 🤩 - jetzt muss ich nur schauen, dass ich die LAN-Man-Identität wieder ablege und zu normaleren Projekten zurückfinde... 😄
Nachdem wir vom Freiburger Roboterclub im Januar auf dem Vintage Computer Festival in Zürich waren, zogen wir heute erneut los um alten Rechnern und blinkenden Bastelprojekten einen Besuch abzustatten. Diesmal aber nach Solothurn, wo nicht nur das VCF stattfand, sondern gleich auch noch ein ganzes Museum zu Computern, Funk- und HiFi-Geschichte, coolen Autos und noch viel mehr die Nerdherzen höher schlagen lässt.
Jede Menge interessante Exponate und skurrile Bastelprojekte beim VCF im EG des Museums - z.B. Breakout auf winzigen 1cm Bilddiagonale, gesteuert durch einen ATmega.
Und wie bei den Tüftlern im Erdgeschoss, lädt auch die Museumsausstellung in den zwei Etagen darüber zum Anschauen und Anfassen ein:
Links ein Highlight für alle Roboter-Fans; und auch für schöne alte Radios können wir uns ja begeistern. 😊Derweil wurde hier eindrucksvoll dargestellt, was die schöne alte Technik anzurichten vermag, wenn ihr zu heiß wird. Ein, wie ich finde, tolles Ausstellungsstück, das mal nicht von irgendwelchen Daten und Jahreszahlen berichtet, sondern von ganz realen Aspekten der Geschichte.
Wirklich sehr gelungen und begreifbar gemacht ist auch der Ausstellungsbereich mit Nachbildungen verschiedener Räume aus verschiedenen Zeitepochen. Ob Teslas Büro aus achtzehnhundertnochwas, ein Fernsehstudio in den 60ern oder hier, ein Kinderzimmer aus den 80ern/90ern:
(Wobei ich hier einwenden möchte, dass meines damals bei weitem nicht so cool war. 😅)
Und zum Schluss gab es im Keller noch zwei Highlights:
Highlight #1: Eine Ausstellung berühmter Autos aus Film und Fernsehen. Von Batman über Knight Rider und James Bond bis Manta Manta und Herbie.Highlight #2: Das begehbare Archiv des Museums (hier ein Blick in nur einen von vielen Gängen). Inklusive des unverkennbaren Dufts von alter Elektronik, staubigen Röhrenmonitoren und dem Odor von vergessenen Plattenspielern - einfach himmlisch! 🤩
Die weiblichen Mitglieder meines Haushalts wären zwar sicher der Ansicht, dass jenes Museumsarchiv weder optisch noch geruchlich wesentlich vom Zustand unseres Kellers daheim unterscheidbar sei. Dennoch ließ ich nicht die Gelegenheit verstreichen, zum Ausklang des Tages beim VCF-Flohmarkt noch ein paar Grafikkarten und Laufwerke einzusacken. Für meine eigenen nächsten Bastelprojekte ist also auch gesorgt. 😉
Was sollte man lieber nicht online kaufen und sich zuschicken lassen?
Genau, alles was empfindlich oder leicht zerbrechlich ist.
Alte, gebrauchte Röhrenmonitore zum Beispiel. Auf eBay zum Beispiel.
Was hab' ich mir trotzdem Zerbrechliches bei eBay gekauft und zuschicken lassen?
Genau, ...
Nun würden manche wohl sagen, dass der Fehler bereits damit beginnt, überhaupt noch Geld für so völlig veraltete Technik auszugeben - aber das ist ein anderes Thema. 😅
Das Problem bei solchen Gebrauchtkäufen von privat ist vielmehr, dass die meisten Leute nicht fähig oder willens sind, Elektronik sorgfältig zu verpacken.
Da wird dann schon mal die ehemalige High-End-Grafikkarte in Zeitung einschlagen wie toter Fisch, oder die Vintage-Kamera komplett ungepolstert der gnadenlosen Tortur kostenoptimierter Paketzustellung überlassen.
Entsprechend ramponiert kommt so was dann an.
Und entsprechend habe ich einkalkuliert, bei diesem Kauf möglicherweise nur einen Scherbenhaufen zu erhalten.
Wenn der Preis stimmt, kann man das ja mal riskieren, denn zur Not könnte man auch immer noch ein Aquarium aus dem Monitor basteln.
Wäre auch mal ein nettes Projekt.
Aber obgleich das Paket auf einer Seite verhängnisvoll eingedrückt bei mir ankam, blieb dieser Monitor überraschend unversehrt und wohlbehalten.
Dank Omas Handtüchern.
Zumindest vermute ich einfach mal, dass des Verkäufers Großmütterchen vielleicht ins Altersheim oder auf den Friedhof umgezogen ist. Und bei der Haushaltsauflösung wurde der olle Monitor dann mangels anderem Auspolstermaterial eben mit Omas Frotteehandtüchern und Bettlaken für Verkauf und Versand eingewickelt.
So könnte es gewesen sein.
Jedenfalls überstand das gute Teil die Reise weichgebettet und wohlduftend:
Wenn man ein Paket öffnet und es nach Omi-Waschmittel riecht 🤣
Und neben einem schönen Röhrenmonitor bin ich somit nun auch stolzer Besitzer einiger geschmackvoll gemusterter Handtücher, die mir vielleicht noch nützlich sein können, wenn beim Bau einer Wasserkühlung mal was daneben kleckern sollte.
Oder falls die Vogonen in meinem Vorgarten landen.